| 06.07.2010 HDH/VDM Verbände der Holz- und Möbelindustrie | ||
| Verpflichtung und Erfolgsrezept: Holz und das Prinzip der Nachhaltigkeit | ||
Der Naturstoff Holz aus der umweltfreundlichsten Fabrik, dem Wald, ist Kohlenstoff und Energiespeicher, substituiert Treibhausgas fördernde Materialien und Energieträger, schont fossile Ressourcen und erfüllt die Anforderung an intelligentes Kreislaufwirtschaften. Die europäischen und zunehmend auch die tropischen Wälder werden dabei ausschließlich nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit bewirtschaftet. Die rund 300 Jahre alte und damals in Preußen erfundene Verpflichtung zur nachhaltigen, naturnahen Bewirtschaftung besagt, dass immer nur soviel Holz dem Wald entnommen werden darf, wie pro Jahr nachwächst. In Europa stehen ca. 20-30 Holzarten zur Verfügung; die eine handwerkliche und industrielle Verarbeitung ermöglichen: Fichte, Kiefer, Lärche, Tanne und Douglasie als Nadelhölzer, Buche Eiche, Esche, Birke, Pappel, Ahorn, Linde, Robinie und Obsthölzer als Laubhölzer sind die wichtigsten. Weltweit werden knapp 500 Holzarten regelmäßig gehandelt, noch mehr werden lokal genutzt. Holz ist als nachwachsender Rohstoff, Werkstoff und Energieträger unverzichtbar. Nimmt man die große Vielfalt der Holzarten und Holzprodukte und deren technische und gestalterische Eigenschaft hinzu - man denke an eine Gitarre, den Dachstuhl eines Hauses, die Sporthalle, Möbel oder das Lieblingsbuch - so wird die Rolle des Holzes als Kulturträger in der Vergangenheit, heute und in Zukunft deutlich. Seine Zukunftsfähigkeit belegt Holz besonders durch sein ausgezeichnetes ökologisches Profil. Der deutsche Holzhandel bietet viele Holzarten an. Sowohl als massives Holz in Form von Schnittholz und Leisten für den Innenausbau und für die Herstellung von Möbeln, oder auch gehobelt in Form von Fußbodendielen, Wand- und Deckenbekleidungen sowie als Holzwerkstoff in Form von Sperrholz und anderen Plattenmaterialien. Unter www.holzhandel.de | ||
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