| 15.06.2011 HDH/VDM Verbände der Holz- und Möbelindustrie | ||
| Grundbuch statt Sparbuch: Stabile Renditen mit neuen Fenstern | ||
Laut einer Postbank-Studie haben sich die Energiepreise in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren um rund 50 Prozent erhöht. Umgerechnet auf das Jahr ergibt sich daraus eine durchschnittliche Steigerung der Energiekosten von 4,2 Prozent, die aufgrund zurückgehender Rohstoffvorkommen in Zukunft noch höher liegen dürfte. Werden also zum Beispiel 10.000 Euro in neue Fenster investiert und resultiert daraus bereits im ersten Jahr eine durchschnittliche Energiekosteneinsparung von rund 480 Euro, kann der Modernisierer bei einer weiteren jährlichen Energiepreiserhöhung von 4,2 Prozent und einer Laufzeit von 30 Jahren rund 27.800 Euro einsparen. "Das ergibt eine durchschnittliche Fenster-Energiespar-Rendite von mehr als 3,5 Prozent jährlich", erklärt Ulrich Tschorn. "Dazu kommt: die Investition von 10.000 Euro ist nicht verloren, denn sie trägt zum Werterhalt beziehungsweise zur Wertsteigerung des Eigenheimes bei und macht es für lange Zeit besser verkauf- oder vermietbar." Geldanlagen lohnen weniger Anders sieht die Lage aus, wenn die 10.000 Euro ohne Fensterkauf zu einem über zehn Jahre betrachtet durchschnittlichen Zinssatz von rund 1,3 Prozent auf dem Sparbuch landen würden: Dann hätte man nach 30 Jahren rund 4.700 Euro Zinsen angespart - bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2 Prozent ein Verlustgeschäft. "Das ist im Vergleich zur der Fenster-Energiespar-Rendite ein viel schlechterer Wert", so Ulrich Tschorn. Andere Anlageformen wie Bundesanleihen bieten eine höhere Verzinsung von durchschnittlich 3 Prozent. Damit lassen sich bei einer Anlagezeit von 30 Jahren rund 14.300 Euro Zinsen erwirtschaften. Ein viel attraktiverer Wert als beim Sparbuch, allerdings können bei Verkauf der Anleihen während der Laufzeit zum Teil erhebliche Verluste entstehen. Das gilt umso mehr bei Risikoanlagen wie bestimmten Fonds sowie für Anlagen in Fremdwährungen mit hoher Zinszusage, die hohen Währungsschwankungen ausgesetzt sein können. In Aktien angelegtes Geld kann zudem extremen Kursschwankungen ausgesetzt sein, die das Geld abschmelzen lassen. "Von den neuen Fenstern hingegen hat man finanziell sofort und dauerhaft etwas, ganz abgesehen von den Zusatznutzen wie mehr Komfort in Fensternähe, weniger Zugluft durch alte, undichte Fensterrahmen, mehr Sicherheit für die Hausbewohner und bessere Nutzbarkeit bis in hohe Alter durch barrierefreie und automatisierte Elemente", so Tschorn. Neue Fenster sparen Geld Für finanzielle Sicherheit beim Fenstertausch sorgen derzeit unterschiedliche Fördermöglichkeiten: Sie reichen von der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Handwerkerleistungen über Zuschüsse für eine Energieberatung, zinsgünstige Darlehen oder direkte Zuschüsse der KfW-Bank bis hin zu staatlichen Zuschüssen und Förderprogrammen der Länder, Kommunen und regionaler Energieversorger. Hier gilt: Man sollte den Fenstertausch jetzt in Angriff nehmen. Denn niemand weiß, wie lange die Fördertöpfe noch gut gefüllt sind. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.neue-fenster-sparen-geld.de | ||
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